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Safer Internet Day: Tipps zur Online-Sicherheit für alle Altersgruppen

Originally published:|Last updated:|Dashlane

Am Dienstag, dem 6. Februar, begehen Menschen in über 100 Ländern den Safer Internet Day. Dabei handelt es sich um eine internationale Initiative, die von einer gemeinnützigen Organisation namens ConnectSafely geleitet wird. Ziel des Safer Internet Day ist es, bei allen Benutzern einen sicheren und positiven Einsatz digitaler Technologien für fördern, insbesondere aber bei Kindern und Jugendlichen.

Menschen aller Altersgruppen, von Schulkindern bis hin zu Senioren, verwenden Passwörter, um ihre Online-Konten zu schützen und darauf zuzugreifen. Dabei ist es wichtig, dass alle Passwörter stark, einzigartig und sicher sind. Wir bei Dashlane sind stolz darauf, einen Beitrag dazu zu leisten, das Internet zu einem sichereren Ort zu machen, indem wir eine sichere, leicht zu bedienende Lösung zur Passwortverwaltung anbieten. Lesen Sie weiter, um Tipps zur Online-Sicherheit für verschiedene Altersgruppen zu erhalten und verschiedene Wege kennenzulernen, mit denen Dashlane Jugendlichen genauso wie Großeltern dabei hilft, online geschützt zu bleiben.

Tipps für Eltern

Ganz gleich, ob Sie Kleinkinder, Schulkinder oder Jugendliche haben: Die folgenden Tipps helfen Ihnen, sie besser zu schützen, wenn sie im Internet unterwegs sind.

Kleinkinder (2-6 Jahre)

Richten Sie Kindersicherungen ein: Als Vater oder Mutter eines Kleinkinds wissen Sie, dass Schlaf unbezahlbar ist. Darum sollten Sie dem Schlaf Ihres Kindes definitiv keine Hindernisse hinzufügen. Bevor Sie ihm die Kontrolle über Ihr Tablet oder die Smart-TV-Fernbedienung geben, sollten Sie eine Kindersicherung einrichten, die unangemessene Inhalte im Internet blockiert oder herausfiltert. Dadurch sinkt das Risiko, dass Kinder versehentlich etwas sehen, was ihnen Angst vorm Schlafengehen macht.

Überwachen Sie die Zeit vorm Bildschirm: Selbst wenn Sie Kindersicherungen eingerichtet haben, sollten Sie kleine Kinder, die im Internet unterwegs sind, beaufsichtigen, da kein Filter 100 % perfekt ist. Ständig kommen auf Social-Media- und Videoplattformen neue Inhalte hinzu, und ggf. es dauert nur Sekunden, um von lustigem zu beängstigendem oder seltsamen Content zu gelangen. Sorgen Sie also dafür, dass Sie in der Nähe und bei Bedarf bereit sind, einzugreifen.

Nehmen Sie eine Einführung in Passwortschutz vor: Es mag komisch klingen, bereits Kleinkindern Datenschutz zu erklären. Möglicherweise nutzen sie aber bereits den Passcode Ihres Smartphones oder Tablets, um sich ihre Sendungen anzusehen. Erklären Sie, warum sie solche privaten Daten mit niemandem teilen sollten, und sorgen Sie dafür, dass Sie dieselbe PIN nirgendwo anders wiederverwenden.

Grafik eines Zitats mit den Worten „74 % der Verbraucher ist Datenschutz sehr wichtig, und 82 % sind besorgt darüber, wie ihre Daten verwendet werden.“

Kinder im Grundschulalter (7-12 Jahre)

Sorgen Sie für einheitliche Regeln: Grundsätzlich legen Sie Regeln fest, die Ihr Kind Tag für Tag befolgen muss. Erwägen Sie darum, diese Regeln auch auf den digitalen Bereich auszuweiten. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, sowohl in der realen Welt als auch im Internet Freundlichkeit und Respekt zu praktizieren, nachzudenken, bevor man Daten teilt, zu verstehen, dass Handlungen Konsequenzen haben, und bei Bedenken zu Ihnen zu kommen.

Bringen Sie ihnen bei, wie man Warnhinweise erkennt: Helfen Sie Kindern, Warnhinweise zu erkennen, und lassen Sie sich sofort warnen (z. B. bei Anfragen nach privaten Daten, unangemessenen Inhalten oder anderem Online-Verhalten, das unpassend ist).

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand: Fragen Sie Ihr Kind regelmäßig nach den Programmen, Spielen und Anwendungen, die sie in der Schule oder bei Freunden verwenden, wenn Sie nicht anwesend sind.

Jugendliche (13-18 Jahre)

Sichere Nutzung sozialer Medien: Sprechen Sie mit Teenagern darüber, wie sie soziale Medien sicher und verantwortungsvoll nutzen können, und erinnern Sie sie daran, beim Teilen privater Daten in sozialen Medien (auch mit Freunden) vorsichtig zu sein. Die Mayo Clinic empfiehlt, Kindern beizubringen, nichts im Internet zu versenden oder zu teilen, von dem sie nicht wollen, dass die gesamte Welt es für die Ewigkeit sehen kann.

Prävention von Cybermobbing: Sprechen Sie über die Bedeutung von Freundlichkeit und Mitgefühl im Internet. Cybermobbing ist im Internetzeitalter leider ein gängiges Problem unter Jugendlichen geworden. Ermutigen Sie Teenager also, alle Fälle von Online-Belästigung zu melden und ihre Gleichaltrigen zu unterstützen.

Aufklärung über Online-Bedrohungen: Nicht nur Erwachsene werden von Cyberkriminellen ins Visier genommen. Klären Sie Kinder über gängige Online-Bedrohungen wie Phishing, Betrügereien und unangemessene Inhalte auf. Besprechen Sie, wie sich Bedrohungen vermeiden lassen, und reden Sie darüber, was zu tun ist, wenn etwas vorfällt.

Allgemeine Tipps für Eltern

Halten Sie die Konversation am Laufen: Das Internet und entsprechende Technologien verändern sich kontinuierlich. Führen Sie mit Ihrem Kind darum laufende Gespräche über Online-Sicherheit und passen Sie Ihre Anweisungen an, sobald Ihr Kind im Internet unabhängiger wird.

Denken Sie nach, bevor Sie posten: Eltern vergessen leicht, dass sie mit jedem Social-Media-Foto und jeder lustigen Anekdote, die sie online posten, zum digitalen Fußabdruck ihres Kindes beitragen. Darum sollten Sie die Privatsphäre Ihres Kindes im Hinterkopf behalten und vorsichtig mit dem Teilen von Bildern und Daten im Internet sein. Denken Sie beispielsweise daran, wie viele private Daten über ein Kind sich allein aus einem einzigen Foto zum Schulbeginn ziehen lassen. Dinge, die wir online veröffentlichen, bestehen ggf. für immer. Daher sollten Sie an die potenziellen Folgen denken, wenn Kinder älter werden.

Nutzen Sie Dashlane, um Logins und andere wichtige Daten im Auge zu behalten: Sparen Sie Zeit, indem Sie alle Passwörter, Schülerausweise und andere wichtige Daten Ihrer Kinder in Dashlane organisieren und einsatzbereit halten. (Sie können in Dashlane auch eine Sammlung namens „Schule“ erstellen, in der Sie alles anordnen.) Und sobald Ihre Kinder zu Jugendlichen werden und eigene Logins zu verwalten haben, können Sie ihnen mit einem Friends & Family-Tarif ein eigenes privates Dashlane-Konto verschaffen, sodass sie starke, einzigartige Passwörter sicher erstellen, speichern, teilen und autovervollständigen können.

Tipps für Erwachsene

Selbst als Erwachsene werden unsere Online-Kenntnisse nicht perfekt sein. Die folgenden Tipps sind nützliche Erinnerungen für alle Altersgruppen und beinhalten Maßnahmen, die Sie noch heute für eine sicherere Online-Präsenz ergreifen können.

Im späten Teenageralter und den 20ern

Schützen Sie Ihre sozialen Medien: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Online-Präsenz bei Social-Media-Plattformen genauso professionell ist wie Ihre physische Präsenz bei einem Praktikum oder Vorstellungsgespräch. Passen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen an und prüfen Sie auf unangemessene Inhalte (von Ihren Feierfähigkeiten wird Ihr zukünftiger Arbeitgeber z. B. wahrscheinlich wenig beeindruckt sein).

Erhöhen Sie Ihre digitale Sicherheit: Das Hochschul- und Erwachsenenleben ist mit vielen Konten und Logins verbunden (laut unserem Passwortintegritätsbericht 2023 haben Anwender durchschnittlich 227 Konten). Anstatt Passwörter immer wieder zu vergessen und zurückzusetzen, sie an einem unsicheren Ort aufzubewahren oder dasselbe Passwort immer wiederzuverwenden (sodass Cyberkriminelle gleich in mehrere Konten eindringen können, wenn sie nur eines Ihrer Passwörter knacken), sollten Sie am besten Dashlane verwenden. Die Anwendung bietet einen integrierten Passwortgenerator. Sowohl Premium- als auch Friends & Family-Tarife erlauben unbegrenzte Passwort- und Passkey-Speicherung sowie Zugriff auf unbegrenzt vielen Geräten. So können Sie alle Logins in Ihrem sicheren Tresor aufbewahren und automatisch ausfüllen, wann und wo immer Sie sie benötigen.

Im Alter von 30 bis 60 Jahren

Kontrollieren Sie Ihren digitalen Fußabdruck: Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Online-Präsenz (einschließlich alter Konten und Beiträge) regelmäßig prüfen. Achten Sie auf Daten, die Sie in sozialen Medien und professionellen Netzwerken angeben.

Sichern Sie regelmäßig Ihre Daten: Sichern Sie wichtige Dateien und Daten regelmäßig auf einer externen Festplatte oder in einem geschützten Cloud-Dienst. Im Falle eines Ransomware-Angriffs oder Hardwarefehlers sorgen Backups dafür, dass Sie Ihre Daten wiederherstellen können. Außerdem speichert Dashlane nicht nur Passwörter und Passkeys, sondern bietet auch einen sicheren Bereich für Ausweisdokumente (wie Reisepässe oder Sozialversicherungskarten).

 Darstellung der Funktionsweise von Ransomware. Zunächst wird die Ransomware per E-Mail-Phishing zugestellt. Als Nächstes verschlüsselt die Ransomware Computerdateien. Dann wird ein Lösegeld verlangt.

Im Alter von 60 und aufwärts

Denken Sie an den digitalen Fußabdruck: Neuigkeiten über Enkelkinder und Reisepläne zu teilen, macht zwar Spaß, ist aber auch ein gefundenes Fressen für Cyberkriminelle, die Sie mit möglichst genauen Daten ins Visier nehmen möchten. Wenn Sie die Menge an privaten Daten, die Sie über sich und Ihre Familie im Internet teilen, begrenzen, werden Sie weniger anfällig für Bedrohungen durch Hacker.

Informieren Sie sich über Betrugsversuche: Leider nehmen Cyberkriminelle oft ältere Menschen ins Visier. Möglicherweise geben sie sich als Ihr Enkelkind aus, das angeblich in Not ist und Geld braucht, oder sie versuchen, Sie davon zu überzeugen, dass Ihr Computer infiziert ist bzw. Sie ihnen Geld schulden. Bleiben Sie über die neuesten digitalen Betrugsmaschen auf dem Laufenden und informieren Sie sich, wie Sie sie vermeiden können.

Allgemeine Tipps

Unabhängig von Ihrem Alter sind die folgenden Tipps für alle Anwender geeignet, da wir in unserem täglichen Leben immer mehr Zeit im Internet verbringen.

Begrenzen Sie private Daten, die Sie teilen: Hacker lieben Benutzer, die zu viel von sich preisgeben. Je mehr Daten Sie online teilen, desto einfacher wird es, Ihre Passwörter zu knacken (wenn sie auf Daten wie Ihrer Hausnummer, dem Straßennamen, dem Geburtsdatum oder dem Namen Ihres Haustiers basieren) bzw. eine relevante Phishing-E-Mail zu erstellen, die wie eine Versandinformation von Ihrem Lieblingsgeschäft aussieht (Sie wissen schon: das Geschäft, über das Sie ständig posten).
Verwenden Sie starke, einzigartige Passwörter: Apropos Name Ihres Haustiers oder Geburtstag eines geliebten Menschen – solche Passwörter sollten Sie unbedingt vermeiden! Der Passwortgenerator von Dashlane hilft Ihnen dabei, für alle Konten komplexe, einzigartige Logins zu erstellen, die Sie bequem speichern und autovervollständigen können.

Infografik mit Beispielen für schlechte Passwörter und weiteren Anweisungen zu besseren Praktiken beim Erstellen und Verwalten von Passwörtern

Bleiben Sie in WLAN-Netzwerken geschützt: Nutzen Sie ein starkes Passwort für Ihr WLAN-Netzwerk zu Hause und denken Sie daran, es regelmäßig zu ändern. Wenn Sie sich in einem öffentlichen WLAN-Netzwerk befinden, sollten Sie ein VPN (Virtual Private Network) verwenden, um Ihre Browserdaten verschlüsselt und privat zu halten. Dashlane Premium verfügt über ein VPN, das es Benutzern einfach macht, diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme zu nutzen.

Teilen Sie Passwörter auf sichere Weise: Oft teilen Verwandte und Freunde Logins per SMS, zum Beispiel Passwörter für Streaming-Dienste oder WLAN-Netzwerke. Das mag zwar schnell und einfach gehen, ist aber auch ungesichert und unverschlüsselt. Dashlane bietet Benutzern eine Funktion zum unbegrenzten, sicheren Teilen, sodass Sie nie wieder im Familienchat durch alle SMS scrollen bzw. nach dem Papierfetzen mit dem WLAN-Passwort suchen müssen.

Achten Sie auf Phishing-Betrug: Phishing ist die zweithäufigste Ursache für Datenschutzverletzungen, und die Versuche werden immer ausgeklügelter. Passen Sie auf, wenn die Webseite bzw. die E-Mail-Adresse eines Absenders verdächtig erscheinen bzw. Rechtschreibfehler oder eine dringlich erscheinende Anfrage enthalten. Prüfen Sie die Echtheit von Anfragen nach privaten oder finanziellen Daten, indem Sie lieber die Webadresse eingeben und direkt zur Website navigieren. Wenden Sie sich an Kontakte zudem über einen anderen Kanal, um Anfragen zu prüfen.

Beispiel für eine Phishing-E-Mail mit einer seltsamen URL, die nicht mit dem Firmennamen übereinstimmt, einer Betreffzeile mit einer dringlich erscheinenden Anfrage, Rechtschreibfehlern und fehlerhafter Grammatik in der ganzen E-Mail und einem verdächtigen Anhang.

Nutzen Sie Funktionen, die das Phishing-Risiko minimieren: Dashlane bietet verschiedene Funktionen, die das Phishing-Risiko reduzieren. Echtzeitbasierte Phishing-Warnungen warnen Sie, bevor Sie Anmeldedaten kopieren und bei einer verdächtigen Website einfügen. Außerdem können Sie zur Anmeldung Passkeys nutzen, so Unterstützung dafür gegeben ist. Passkeys minimieren das Phishing-Risiko von Grund auf. Dashlane erleichtert Ihnen dabei das Erstellen, Speichern und Verwenden von Passkeys, sodass Sie sich bequem auf verschiedenen Geräten anmelden können.


Der Safer Internet Day findet nur an einem Tag im Jahr statt, doch sollte Internetsicherheit jeden Tag eine wichtige Rolle spielen. Mit den erwähnten Tipps und Dashlane an Ihrer Seite können Sie das ganze Jahr über sicher online bleiben und Ihren Freunden und Verwandten helfen, dasselbe zu tun.

Erfahren Sie mehr über unsere Lösungen zur Passwortverwaltung für Privatanwender.

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